geführte Wohnmobilreise - Elbe Tour - Tag 2


ca. 90 km - ca. 1,5 Fahrtstunden

Wir hoffen das Sie direkt an der Elbe eine ruhige und erholsame erste Nacht verbracht haben und liefern Ihnen um 8:00 Uhr mit unserem Brötchen Service frische Frühstücksbrötchen direkt vor das Wohnmobil.

Wenn man das Wort „Pentagon“ hört, denkt man zuerst an das Verteidigungsministerium der USA. Aber auch Mecklenburg hat sein „Pentagon“. Heute Morgen fahren wir erst einmal nur 2 km weit und schauen uns die Festung Dömitz an. Mecklenburgische und italienische Bauleute haben von 1559 bis 1565 die Festung auf den Resten der alten Burg Dömitz errichtet. Orientiert an der italienischen Fortifikations-kunst, entstand die stärkste Grenzlandfestung Mecklenburgs in der Form eines Pentagons, eines regelmäßigen Fünfeck.


Nachdem wir die Kasematten, die Bastionsanlagen und die windschiefen Gemäuer ausgiebig erkundet haben, führt uns die Route durchs Wendland nach Hankensbüttel. Maßgeblich geprägt ist das Wendland von der polabischen Kultur. Im Mittelalter, wurde das Wendland von Slawen bewohnt, die im gesamten deutschsprachigen Raum als Wenden bezeichnet wurden. Durch zahlreiche Konflikte im Mittelalter ist die typische Siedlungsform der Rundlingsdörfer im Wendland entstanden.

In Hankensbüttel fahren wir zum Otterzentrum in dem es nicht nur Fischotter zu sehen gibt. In den originell gestalteten Gehegen kann man zusätzlich auch seine nächsten Verwandten aus der Familie der Marder beobachten: Dachse, Hermeline, Steinmarder, Iltisse, Nerze, Minke und Baummarder. Zudem sogar Otterhunde, eine vom Aussterben bedrohte Hunderasse. Das sechs Hektar große Freigelände ist ein Erlebnis zu jeder Jahreszeit. Das über 3 km lange Wegenetz, führt Sie durch vielfältige natürliche Landschaftsausschnitte, bestehend aus Hecken, Bächen, Teichen, Wiesen, einem Dorfrand und dem über 100-jährigen Wald. Dabei erhalten Sie ungewöhnliche Einblicke in heimische Lebensräume.

Nachdem wir nun gelernt haben wie wir unsere PKW und Reisemobile vor dem berüchtigten Marderbiss schützen können ohne gleich den Tieren zu schaden, fahren wir nur noch ca. 10 km weiter zum heutigen Stellplatz in einem Sportboothafen. Wer möchte kann sich in der Hafenklause stärken, aber bei schönem Wetter können wir vielleicht zum Abschluss des Tages die Campingstühle raus holen und den Grill anschmeißen.

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