geführte Wohnmobilreise - Elbe Tour - Tag 3


ca. 40 km - ca. 1,0 Fahrtstunden

Auch im Sportboothafen sollten Sie eine ruhige und erholsame Nacht verbracht haben und können sich nun wieder auf unserem Brötchen Service mit frischen Frühstücksbrötchen direkt ans Wohnmobil freuen.

Wir fahren heute Morgen in Richtung Gifhorn und halten dort beim Mühlenmuseum. Neben einer 800qm großen Ausstellunghalle in der man ca. 45 Wind- und Wassermühlenmodelle aus aller Herren Länder bewundern kann, sind auf dem Freigelände Mühlen aus der ganzen Welt aufgebaut. Eine weiße Mühle wie sie noch in großer Stückzahl auf der griechischen Kykladeninsel Mykonos zu finden ist, steht nicht weit von einer koreanischen Wassermühle die der Gouverneur von Gangwon-do dem Museum geschenkt hat. Der Nachbau einer ukrainischen Windmühle aus Korsun-Schewtschenkivski ist dort genauso zu bestaunen wie eine original russische Bockwindmühle aus dem Gebiet Archangelsk. Typische Mühlen aus Holland, Frankreich, Spanien, Ungarn oder Portugal sind zu finden und selbst eine 300 Jahre alte Tiroler Wassermühle aus dem Lesachtal in Osttirol mit zwei oberschlächtigen Wasserräder wurde auf dem Gelände aufgebaut. Ein historisches Backhaus, ein Brothaus und ein Trachtenhaus runden das Gesamtbild ab und am Rande des Mühlenmuseums steht die sehenswerte russisch - orthodoxe Holzkirche des heiligen Nikolaus.


Das schöne am Reisen im Wohnmobil ist ja das man immer Küche, Schlafzimmer u.s.w. dabei hat. Wer jetzt nach so viel Mühlen gerne sein Mittagsschläfchen halten möchte der hat Zeit genug zum relaxen.

Nach der kleinen Pause brauchen wir nicht einmal weiter fahren. Direkt neben dem Mühlenmuseum geht es zum Glockenpalast. Der Schirmherr Michail Gorbatschow hat im September 1996 zusammen mit seiner Frau Raissa den Grundstein gelegt. Der Glocken-Palast ist die Wirkungsstätte von Kunsthandwerkern aus Ost und West. Die typischen goldenen Kuppeln sind einem Kloster im altrussischen Baustil nachempfunden. Im Gebäude befinden sich eine Glockengießerei, Ausstellungsräume zu Michail Gorbatschow und Albert Schweitzer, Austtellungen von Kunsthandwerken und ein interessantes Arche-Noah-Model. Gekrönt wird der Glocken-Palast von einer stilisierten Nachbildung der russischen Zarenglocke von 1730 aus dem Moskauer Kreml, der größten Glocke der Welt. Über allem thront in Holz geschnitzt die Figur des Heiligen Joseph, Schutzpatron der Handwerker und Künstler.


Zum heutigen Stellplatz ist es nun nicht mehr weit und wer möchte kann sich noch die Innenstadt von Gifhorn oder das Schloss anschauen. Wer gerne im Frei- oder Hallenbad schwimmen gehen möchte, kann dies in der "Allerwelle" tun.


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